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Aktuelle Coronaschutzverordnung in NRW (gültig ab 13. Januar 2022 bis zum 9. Februar 2022, Quelle: KSB Höxter)

Die aktuelle Verordnung des Landes NRW hat auf den Sport folgende Auswirkungen:

- Sport im Freien: Für die gemeinsame Sportausübung draußen gilt unverändert, dass nur immunisierte Personen teilnehmen dürfen (geimpft/genesen). Für Teilnehmer an Training und Wettkampfsport in offiziellen Ligen des organisierten Sports (inkl. aller Kaderathleten an Stützpunkten), die (Achtung neu!) über eine erste Impfung verfügen, gilt übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) als Nachweis.

- Sport in Innenräumen (z.B. in der Turnhalle, einschließlich Rehasport): Hier gilt ausnahmslos 2G+. Der Nachweis einer Auffrischungsimpfung („Boosterung“) ersetzt den zusätzlichen Test.

- Nachweis der Immunisierung und Testung bei Kindern und Jugendlichen:

a) Bis zum Schuleintritt: Kinder gelten als immunisiert und getestet, Altersnachweis erforderlich (Glaubhaftmachung durch Eltern reicht aus).

b) Bis zum 16. Geburtstag: Kinder und Jugendliche gelten als immunisiert und getestet. Altersnachweis erforderlich (Kinderausweis, Schülerausweis o. ä.).

c) Ab 16. Geburtstag: Jugendliche gelten (ab dem 17.01.2022) nicht mehr als immunisiert. Soweit sie Schüler sind, gelten sie als getestet, Schülerausweis erforderlich.

Für begleitende Eltern (Kind bringen, abholen, zuschauen) gilt 2G, in Hallenbädern 2G+. Für Übungsleiter und Trainer bei Vereinsangeboten ist auf und in allen Sportstätten, auch in öffentlichen Hallenbädern, §4 (4) der Coronaschutzverordnung anwendbar, für sie gilt also 3G. Nicht immunisierte Übungsleiter und Trainer müssen während der gesamten Dauer ihrer Tätigkeit eine medizinische Maske tragen.

Verschiebung Generalversammlung

Der SV Germania Bredenborn verschiebt seine für den 29. Januar 2022 geplante Generalversammlung aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie. Ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Treffen der Alt-Germanen im Eichenwald

Im Zuge der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des SV Germania Bredenborn folgten am Sonntag, den 24. Oktober 2021, 16 ehemalige Spieler der 60er und 70er Jahre der Einladung des Vereins zu einer Wiedersehensfeier. Entstanden war die Idee dazu auf dem Sofa von Willi Grün, als Vorstandsmitglied Norbert Golüke den „Bomber“ im Herbst 2020 in Altenbeken für seine Recherchen zur Chronik besuchte.

Fotos und Zeitungsberichte aus dieser Zeit wurden auf einer Leinwand im Vereinsheim gezeigt, und viele Erinnerungen wurden wieder wach. Geschichten und Anekdoten machten bei den Ehemaligen die Runde, und auch so manche kleine Träne der Rührung wurde verdrückt. Abschließend schauten sich auch viele Ex-Spieler noch die heutige Germania im Stadtderby gegen die SG Marienmünster/Rischenau an. In einem packenden Derby konnten dann die „Alt-Germanen“ die Herbstmeisterschaft der „Neu-Germanen“ feiern.

(Von links: Holger Haueisen, Karl Erxmeyer, Martin Sievers, Franz-Josef Potthast, Friedhelm Vogt, Siggi Sonst, Gerhard Hemmeke, Friedhelm Potthast, Willi Heine, Josef Hecker, Godehard Beineke, Heinz Ahlemeyer, Johannes Vandieken, Günter Reifer, Heinz Flach, Norbert Golüke, Willi Grün. Vorne: Josef Vandieken.)

 

Kursangebot: Selbstverteidigung für Frauen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Der SV Germania Bredenborn hat am 24. + 25. September 2021 gemeinsam mit Krav-Maga Höxter einen zweitägigen Kurs für Frauen zur Selbstverteidigung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt durchgeführt. Die wesentlichen Ziele des Kurses lagen im Erkennen, Vermeiden und Abwehren von Übergriffen. Aufgrund einer finanziellen Unterstützung durch Westfalen Weser Energie konnte der Verein für seine Mitglieder den Kurs zu einem Vorzugspreis anbieten.

Hintergrund:

Auch wenn die Anzahl der registrierten Sexualdelikte zuletzt leicht rückläufig war, liegt sie allein in Nordrhein‐Westfalen dennoch über 10.000 Fällen pro Jahr. Gewalt gegen Frauen, egal welchen Alters, findet in Deutschland alltäglich statt. Frauen sind ihren Angreifern oft physisch unterlegen und werden dadurch schnell zum Opfer. Die Spannbreite möglicher Taten geht dabei von verbalen Belästigungen, über unangebrachte Berührungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen; sei es in der Familie, am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis oder auf der Straße.

In einem theoretischen Teil wurden zunächst mögliche Konflikt‐ und Gefahrensituationen aufgezeigt und Strategien erläutert, wie die Teilnehmerinnen darauf zielgerichtet, sicherheitsbewusst und deeskalierend reagieren können. Abgerundet wurde dieser Part von einer Schulung zur aktuellen Rechtslage, wo die Teilnehmerinnen erfuhren, was im Rahmen der Selbstverteidigung erlaubt ist und wo die Grenzen sind.

In einem praktischen Teil erlernten die Frauen Methoden und Techniken, um die mentale und körperliche Verteidigungsfähigkeit zu verbessern, und wie sie angewendet werden. Wichtige Punkte im Rahmen der Selbstbehauptung sind dabei ein entschlossenes Auftreten, das Ausstrahlen von Selbstsicherheit, das Wissen um mögliche Angriffe und Täter sowie der der wirkungsvolle Einsatz der Stimme oder mögliche Ablenkungen. Darüber hinaus wurden in realitätsnahen Rollenspielen effektive Abwehrtechniken trainiert, die auf verletzliche Punkte am Körper des Angreifers zielen sowie dem Abbau von Schlaghemmungen dienen.